Investition in die Zukunft
Die neue raupenmobile Prallbrechanlage GIPO P 131 GIGA ist für die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe eine gezielte Investition in die Zukunft. Ihren erfolgreichen Einstand feiert sie auf der Grossbaustelle des Holstein-Tunnels beim Neubau der A 44 in Nordhessen.
Das Infrastrukturprojekt ist Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes und umfasst neben zahlreichen Brücken und Einschnitten insgesamt 13 Tunnelbauwerke. Am rund 1.650 Meter langen Holstein-Tunnel werden etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Erdreich bewegt, davon 500.000 Kubikmeter aus dem Tunnelausbau. Zudem müssen bis Mitte 2026 rund 300.000 Tonnen Fels aufbereitet werden.
Hier zeigt die GIPO P 131 GIGA ihre Leistungsfähigkeit – insbesondere bei hartem Kalkstein. Der aufbereitete Fels wird direkt vor Ort als Mineralbaustoff im Tunnel- und Streckenbau wiederverwendet. Selbst Vorsiebmaterial findet im Leitungsbau Verwendung. Nachhaltiger kann Recycling kaum sein, da kein Material abtransportiert werden muss.
Rädlinger setzt bereits die zweite Anlage dieses Typs ein. Während die Maschine im Steinbruch Blauberg elektrisch betrieben wird, arbeitet sie in Sontra mit einem 580 PS starken Caterpillar-Dieselmotor. Mit einer Aufgabeleistung von bis zu 500 t/h, robuster Prallbrechertechnik, Zwei-Deck-Siebmaschinen und integrierter Windsichtung bietet die Anlage hohe Effizienz und Produktqualität. Neu ist ein beidseitig installierter Hochdruckreiniger für eine einfache Wartung.
Für Rädlinger ist die mobile Aufbereitung ein strategischer Schritt. Ziel ist es, hochwertige RC-Baustoffe direkt auf Baustellen zu produzieren. Mit der GIPO P 131 GIGA sieht sich das Unternehmen dafür bestens gerüstet.
Den ganzen Pressebericht, erschienen in der recycling aktiv 06/2025, lesen Sie hier.

